Vorstellung des Mopskalenders in Winnenden!

Am 12. Dezember 09, 9–16 Uhr, präsentieren wir Ihnen in der Galerie des Rathauses in Winnenden den Mopskalender. Herr Martin J.J. Kirstein wird mit dabei sein und signieren. Mit Mopsweinprobe!

 

Pressemitteilung September 2009

Der Winnender Mops in Wort und Bild

Martin Kirstein, Bildhauer und Autor, arbeitet derzeit an einem Buch über den berühmten Winnender Mops. Diesen Herbst erscheint eine erste Kostprobe aus Kirsteins neuestem Werk: ein illustrierter Kalender.

Glücklich sieht er nicht aus, der steinerne Mops im Garten von Schloss Winnental. Dabei trug er zu Lebzeiten den Namen Fortunatus – der Glückliche – und war bis zu seinem Tod im Jahr 1733 der Talisman des Prinzen Carl Alexander von Württemberg. Vielleicht ist der kleine Vierbeiner nur erschöpft: Man erzählt sich, dass er einst 1100 Kilometer von Belgrad nach Winnenden rannte. Dort hatte er seinen Herrn im Getümmel der Türkenkriege aus den Augen verloren. Fortunatus hat viel erlebt  – was er uns wohl erzählen würde, wenn sein Denkmal zu uns sprechen könnte?

Der Winnender Künstler Martin Kirstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bewegte Leben des Mopses zu Papier zu bringen und arbeitet derzeit an einem Buch. Als Basis für seine Erzählung dienen handschriftliche Aufzeichnungen, die vermutlich vor rund 40 Jahren auf dem Dachstuhl des Schlosses Winnental gefunden wurden. Die Aufzeichnungen stammen von Duncen, dem Betreuer des Hundes, und fielen damals in Kirsteins Hände. Der Künstler warf zwar einen kurzen Blick in die Papiere, wusste jedoch nicht so recht, wer sich für das Mopsschicksal interessieren würde – und legte das Schriftenbündel zunächst beiseite. Im Laufe der Jahre wurde der Hofhund zu einer echten Berühmtheit. In Winnenden ist man stolz auf den heimatverbundenen Fortunatus – sein Denkmal gilt als Sehenswürdigkeit, nach ihm wurden Weine und Kaffeesorten benannt. Im Jahr 2006 veranstaltete die Stadt Winnenden eine wahre Mopsparade, als dort knapp vierzig kunstvoll verzierte Mopsfiguren die Straßen schmückten. Kirstein, der selbst eine der Figuren gestaltete, erinnerte sich wieder an Duncens Manuskript – und beschloss, dessen Geschichte in einem Buch zu verewigen. Als Kostprobe aus „Epitaph für einen Mops“ veröffentlicht der Verlag Medienwelt Schlichenmaier nun einen illustrierten Kalender.

Kurzweilige und anspruchsvolle Texte, zum Leben erweckt von Kirsteins Zeichnungen, schildern historische Ereignisse aus einer neuen Perspektive. Die Texte und  farbigen Illustrationen werden von schwarz-weißen Skizzen begleitet, die exklusiv in der Kalenderausgabe enthalten sind. Der Kalender ist in zwei Varianten erhältlich – im Format DIN A3 und als große, nummerierte und signierte Premiumausgabe im Format 64 cm x 49,5 cm –  und kann im Fachhandel (ISBN XXX) sowie über die Website www.mopskalender.de bezogen werden.